Doktoratsprogramm Südöstliches Europa

Ziel des Doktoratsprogramms „Südöstliches Europa“ ist die Förderung und Unterstützung von Dissertationen mit Südosteuropabezug durch den interdisziplinären Austausch und die methodische Unterstützung bei der Umsetzung der Forschungsvorhaben seiner Teilnehmer/innen. Neben der Interdisziplinarität ist die Internationalität ein zentrales Anliegen des Doktoratsprogramms. Zu diesem Zweck werden soweit möglich Studien- und Forschungsaufenthalte an ausländischen Universitäten unterstützt bzw. international renommierte Gastvortragende eingeladen. Über die erfolgreiche Teilnahme am Doktoratsprogramm wird den Teilnehmern/innen ein Zertifikat ausgestellt.

Zielgruppe:

Das DP richtet sich an Dissertierende der geisteswissenschaftlichen, rechtswissenschaftlichen, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen sowie der theologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz, die an einer Dissertation mit Südosteuropabezug arbeiten und Interesse am interdisziplinären Austausch haben.

Was wird angeboten:

Die teilnehmenden Studierenden nehmen in vier, in der Regel aufeinander folgenden Semestern am interdisziplinären, zweistündigen, in englischer und/oder deutscher Sprache abgehaltenen Doktoratskolloquium zum südöstlichen Europa teil. Diese Doktoratskolloquien finden in der Form von zweitägigen Blockveranstaltungen statt. In diesem Rahmen haben sie die Gelegenheit, in der Regel einmal in jedem Semester, ihre Arbeit bzw. den Fortschritt derselben vorzustellen. Der Besuch von einschlägigen Vorträgen oder sonstigen Veranstaltungen, insbesondere der brownbag-Seminare und der Vortragsreihe des Zentrums für Südosteuropastudien, wird den teilnehmenden Studierenden empfohlen. Den Studierenden wird außerdem nahegelegt, die brownbag-Seminare zumindest einmal für die Präsentation ihrer Arbeit zu nutzen. Zudem wird den Dissertierenden die Teilnahme an weiteren relevanten Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache angeboten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre/n Betreuer/in oder das Zentrum für Südosteuropastudien (Florian Bieber: florian.bieber@uni-graz.at)

Gründungsbeschluss und Code of Conduct (link zu Mitteilungsblatt https://online.uni-graz.at/kfu_online/wbMitteilungsblaetter.displayHTML?...)

Folgende Professoren und Profesorinnen sowie Habilitierte sind am Doktoratsprogramm beteiligt:

1. Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. theol. Pablo Argárate, Institut für Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxie und Patrologie, Theol;
2. Univ.-Prof. Dr.iur. Wolfgang Benedek, Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen/UNI ETC Graz, Rewi;
3. Univ.-Prof. Dr. phil. Florian Bieber, Zentrum für Südosteuropastudien, Rewi, Gewi;
4. Univ.-Prof. Dr.iur. Tomislav Boric, Institut für Österreichisches und Internationales Unternehmens- und Wirtschaftsrecht, Rewi;
5. Univ.-Prof. Dr.phil. Ulrich Ermann, Institut für Geographie und Raumforschung, Urbi;
6. Univ.-Prof. Dr.theol. Basilius Groen, UNESCO Chair for Intercultural and Interreligious Dialogue in Southeastern Europe, Institut für Liturgiewissenschaft, Christliche Kunst und Hymnologie, Theol;
7. Univ.-Prof. Dr.phil. Renate Hansen-Kokoruš, Institut für Slawistik, Gewi;
8. Priv.-Doz. Mag. Dr.phil. Klaus-Jürgen Hermanik, Zentrum für Kulturwissenschaften, Gewi;
9. O.Univ.-Prof. Dr.phil. Karl Kaser, Institut für Geschichte, Gewi;
10. Univ.-Prof. Dr. Jörn Kleinert, Institut für Volkswirtschaftslehre, Sowi;
11. Univ.-Prof. Dr. phil. Andreas Leben, Institut für Slawistik, Gewi;
12. Univ.-Prof. Dr. Joseph Marko, Institut für Österreichisches, Europäisches und Vergleichendes Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre, Rewi;
13. Univ.-Prof. Dr. Renate Ortlieb, Institut für Personalpolitik, Sowi.

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